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Haartransplantation - Haarausfall Starker Haarausfall ist oftmals durch Vererbung bedingt, es liegt u.a. eine erhöhte Konzentration des Hormons Testosteron vor. Haarausfall zeigt sich bei Männern ab dem 20. Lebensjahr. An den Stirnseiten bilden sich u.a. Geheimratsecken, teilweise ist später nur noch ein Resthaarkranz vorhanden. Haarausfall kann weiterhin durch innere Erkrankungen und Toxine verursacht sein. Eine Behandlungsmöglichkeit bei Haarausfall ist die Eigenhaartransplantation. Erhebliche Behandlungsrisiken bergen u.a. Behandlungsmethoden wie Fremdhaartransplantation und Kunsthaartransplantation. Bei der Eigenhaartransplantation werden die eigenen Haare für die Transplantation genutzt und so versetzt, daß sich eine gleichmäßigere und günstigere Verteilung ergibt. Für eine Haartransplantation eignen sich besonders Haare aus dem Hinterhauptsbereich. Für die Haartransplantation benötigt man ca. 2 bis 6 Stunden, oftmals reicht eine örtliche Behandlung aus. Die Haarwurzeln können mit Hilfe verschiedener Methoden entnommen werden. Hierzu zählen u.a. die Streifenentnahme (STRIP Technik) und die Entnahme einzelner Haarwurzelgruppen (FUE Technik). Bei der STRIP Technik zieht man nach einer Rasur der Haare ein längliches Hautstück von einer Hinterkopfstelle mit gesunden Haarwuchs ab. Bei der Schnittführung muß man darauf achten, daß der Schnitt entlang der natürlichen Hautlinien verläuft. Aus dem entnommenen Hautstreifen können viele gesunde Haare entnommen werden, Haarwurzelschäden können u.a. bei den Randhaaren des Hautstückes auftreten. Die Haut wird nach der Streifenentnahme genäht und es entwickeln sich oft nur geringfügige Narben. Die Fäden werden nach 10 bis 14 Tagen nach dem ambulanten Eingriff gezogen. Die Narben im Hautgewebe sieht man ab einer Haarlänge von 1 bis 2 cm nicht mehr Bei der FUE Technik werden nach einer Rasur des Haares einzelne Haarwurzelgruppen mit einem feinen Bohrer entnommen. Die entstandenen Wunden werden nicht vernäht, da es nur sehr kleine Wunden sind. Nach dem Eingriff bilden sich nur sehr kleine Narben heraus. Bei der FUE Methode werden insgesamt weniger Haare versetzt als mit der STRIP Methode. Die Haarwurzeln können bei jedem Entnahmepunkt geschädigt werden. Zur Transplantation der Haare in die Kopfhaut wird an den gewünschten Transplantationsstellen ein Schnitt vollzogen oder die Stelle angebohrt. Dann werden die Haarpräparate an den unterschiedlichen Stellen hineingebracht, die Transplantate werden von der Kopfhaut aufgenommen, bei der Verbindung bilden sich kleine Blutgefäße heraus. Die Dauer des Anwachsens der Transplantate beträgt ca. 2 bis 3 Tage. Während der Heilung bildet sich an den Wundstellen oftmals Schorf, der dann später abfällt. Nachtransplantationen sind nach ca. 6 Monaten möglich. Risiken und Komplikationen bei Haartransplantationen sind u.a. Infektionen, Entzündungen und Wundheilungsstörungen. Bei ungünstigen Heilungsverläufen kann Transplantationsgewebe absterben. Nach Transplantationen können auch Blutungen, Nachblutungen und Sensibilitätsstörungen auftreten.
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